Stop – blinking – at – me!

This is a perfect example of articles I’m gonna link to in my new category Fellow sufferers: Detlef Grell’s editorial in the current issue of the german computer magazine c’t deals with the annoying habit of consumer electronic devices with clocks (VCR, radio, Hi-fi System…) to blink at you when turned on after having been disconnected from power instead of simply setting themselves via RDS/video signal or at least dim themselves down.

And now for something completely different

While I certainly do not expect to run out of examples of flawed tech anytime soon, I’ll be putting up my german translations of Bruce Schneier essays one at a time. I generally agree with him on most issues he’s raising which also tend to stay up-to-date despite their date of publication.  In a way they often deal with tech flaws, albeit on another level.

Bruce Schneier: Ausweise und die Illusion von Sicherheit

IDs and the illusion of security
Bruce Schneier
San Francisco Chronicle
February 3, 2004

Im Lauf der letzten Jahre wurden verstärkt Ausweiskontrollen als Sicherheitsmaßnahme durchgeführt. Fluggesellschaften verlangen immer Lichtbildausweise, Hotels mehr und mehr. Sie sind oft Vorraussetzung zum Betreten von Regierungsgebäuden und manchmal sogar von Krankenhäusern. Überall, hat man den Eindruck, kontrolliert jemand Ausweise. Der vorgebliche Grund ist, dass diese Kontrollen uns Sicherheit geben, aber genau das ist nicht der Fall. In den meisten Fällen hat Identifikation wenig mit Sicherheit zu tun.

Entlarven wir also die Mythen:

Die Überprüfung, ob jemand einen Lichtbildausweis hat, ist eine total nutzlose Sicherheitsmaßnahme. Sämtliche Attentäter des 11. September hatten solche. Manche davon waren echt, andere gefälscht. Manche waren echte Ausweise ausgestellt auf Phantasienamen, die man einem korrupten Angestellten des Straßenverkehrsamtes für 1000,- Dollar pro Stück abgekauft hatte. Gefälschte Führerscheine für alle 50 Staaten, die jedem echt erscheinen, der nicht genauer hinsieht, gibt es im Internet zu kaufen. Wenn man die nicht online kaufen will, fragt man einfach einen Teenager nach einem gefälschten Ausweis.

Schwer zu fälschende Ausweise helfen nur wenig, denn das Problem ist nicht, sicher zu sein, dass der Ausweis echt ist. Das ist der zweite Mythos bezüglich Ausweiskontrollen: dass Identifizierung zusammen mit Profiling ein Indikator für Intention sein kann. Das Ziel ist, irgendwie die paar schlimmen Jungs zu finden, die sich in einem Meer der Guten verstecken. In einer perfekten Welt hätten wir gerne einen
Ausweis, der Absichten verrät. Wir hätten gerne, dass alle Terroristen eine Karte bei sich haben, auf der “Bösewicht” und alle anderen eine, auf der “ehrliche Person, die nichts entführen oder in die Luft sprengen will” steht. Damit wäre Sicherheit einfach zu haben. Wir müssten uns nur die Karte angucken, und die Bösewichte dann nicht ins Flugzeug oder Gebäude lassen.

Natürlich ist diese Vorstellung albern, weswegen wir uns als Ersatz auf die Identität verlassen. Theoretisch können wir, wenn wir wissen wer du bist oder genug Informationen über dich haben, irgendwie abschätzen, ob Du ein Bösewicht sein könntest oder nicht. Diese Idee steht hinter CAPPS-2, dem neuen Profiligsystem der Regierung für Flugpassagiere. Die Leute werden nach verschiedenen Kriterien in zwei Kategorien eingeteilt: der Adresse des Reisenden, Kredit-Vorgeschichte, Einträgen bei Polizei und Steuerbehörde; Abflugsort und Flugziel; ob das Ticket bar oder per Check oder Kreditkarte bezahlt wurde; ob es nur für eine Richtung oder hin und zurück gilt und wie früh es vor dem Abflug gekauft wurde.

Profiling hat zwei sehr gefährliche Fehlerzustände, der erste ist offensichtlich. Die Idee beim Profiling ist, die Leute in zwei Kategorien einzuteilen: solche, die Bösewichte sein könnten und genauer untersucht werden müssen und jene, die wahrscheinlich keine sind und weniger genau untersucht werden müssen.

Aber jedes derartige System erschafft eine dritte und sehr gefährliche Kategorie: Bösewichte, die nicht dem Profil entsprechen. Oklahoma City-Bomber Timothy McVeigh, John Allen Muhammed der Heckenschütze der Umgebung Washingtons und viele der Attentäter vom 11. September hatten zuvor keinerlei Verbindung zum Terrorismus. Der Unabomber lehrte Mathematik an der UC Berkeley. Die Palästinenser haben gezeigt, dass sie Selbstmordattentäter rekrutieren können, die vorher nicht mit antiisraelischen Aktivitäten aufgefallen sind. Sogar die Highjacker vom 11. September gaben sich Mühe, einem normalen Profil zu entsprechen; sie hatten Vielfliegernummern, waren oft First-Class geflogen und so weiter. Bösewichte können zudem Identitätsdiebstahl verüben und sich die Identität – und damit das Profil – einer ehrlichen Personen stehlen. Das Profiling kann zu weniger Sicherheit führen, da es manchen Personen leicht macht, die Sicherheit zu umgehen.

Ein weiterer noch gefährlicherer Fehlerzustand dieser Systeme: ehrliche Leute, die dem Profil des Bösewichts entsprechen. Da Bösewichte so selten sind, wird sich so ziemlich jeder, auf den das Profil zutrifft als falscher Alarm herausstellen. Das verschwendet nicht nur Ressourcen bei den Ermittlern, die besser anderswo Verwendung fänden, sondern richtet auch beträchtlichen Schaden bei den Unschuldigen an, die dem Profil entsprechen. Egal ob es sich um so was simples wie “als Schwarzer Auto fahren” oder “als Araber fliegen” handelt, oder etwas schwierigeres wie Tauchstunden nehmen oder gegen die Bush-Administration demonstrieren, das Profiling schadet der Gesellschaft, denn sie bringt uns alle dazu, in Angst zu leben… nicht vor den Bösewichten sondern vor der Polizei.

Sicherheit ist ein Zielkonflikt, wir müssen die Sicherheit damit bemessen, was wir als Preis dafür zahlen. Besser wäre es, das Geld für Geheimdienste und Analysen, Untersuchungen und dafür, uns weniger als Paria auf der Weltbühne zu gebärden, auszugeben. Und für Sicherheitsmaßnahmen, die nichts mit Terrorismus zu tun haben, jedes Jahr aber weit mehr Amerikaner betreffen.

Identifikation und Profiling schaffen keine besonders hohe Sicherheit und das zu enormen Kosten. Würde man, soweit möglich, die Ausweiskontrollen unterlassen und Zufallskontrollen durchführen, erreichte man ein weit besseres Kosten/Nutzen-Verhältnis. Menschen, die wissen, dass sie beobachtet werden, und dass ihr unschuldiges Verhalten sie einer genaueren Überprüfung durch die Polizei aussetzen könnte, sind Menschen die Angst bekommen und aus der Reihe tanzen. Sie wissen, dass sie jederzeit auf einer “schwarzen Liste” landen können. Menschen, die in einer solchen Gesellschaft leben sind nicht frei, egal welch vermeintliche Sicherheit ihnen zuteil wird. Dies widerspricht all den Idealen, auf denen die Vereinigten Staaten gegründet wurden.

Übersetzt von Marvin, Korrekturen erwünscht

Panasonic CQ-RDP153N Car MP3 CD Player

Panasonic CQ-RDP153N Car MP3 CD Player

I’d mail-ordered this one a couple of years ago on a friend’s recommendation who was very enthusiastic about it. I’d long since waited for a decent car cd player to support MP3 and so I ordered it after only a quick browse of the product page verifying it wasn’t one of those with a tacky old VFD nor a fancy and bloated animated display. Since my car just had been broken into and my good old Kenwood CD player (no MP3 support) stolen I was anxious to get a replacement soon. And since a pause and a mute button on the same device seemed almost too good to be true I even resigned myself to paying the Micro$oft tax for support of their crappy WMA format.

Unfortunately this was a bit premature cause the device came with a serious flaw:

the display’s scroll speed is sloooooow.

No biggy? Well, if you consider what distance you travel in a few seconds at certain speeds I’d say the amount of time reading a display is better spent on keeping your eyes on the road. But see for yourself, and don’t be discouraged by the time it takes the player to read an unfinalised multi-session disc:

That’s 20 seconds to read the disc and 42 seconds into the song to scroll through the full title! That’s slow. Or lame actually considering further minor flaws.

For example, I never would have expected a nice thing like a dot matrix display to be far too bright. I could go Corey Hart on it and wear my sunglasses at night cause as you might have guessed there’s no dim button (remember those? They’ve been on tape decks for ages). I’ve actually heard from people using foil (like from those tinted glass for cars) to tone down the brightness of their displays.

And what’s the point of supporting ID3v2-tags when the title field is limited to 30 chars? Speaking of which, I’ve not yet figured out what kinda charset is supported. I mean, ampersand, slash and colon are but other special chars (and german umlauts of course) are not. As you can see in the clip above, when there’s a special char that’s not supported it’s replaced by an asterisk that even swallows the following regular char! Here’s what the playlist looks like:

  • Queens Of The Stone Age – The Lost Art of Keeping a Secret becomes The Lost Art of Keeping a Secr
  • Tool – Forty Six & 2 – Ænima becomes Tool – Forty Six & 2 – *nima
  • Ill Niño – I Am Loco becomes Ill Ni* – I Am Loco

And finally, what about MP3 CDs? As you know, they can hold about 8 hours of music on a decent bitrate (LAME -aps) but when you switch to audiobooks that usually are smaller and you wanna listen to track no. 153, how many times do you have to press ‘skip’? Any guesses? It’s as if those 10+ buttons CD players already had in the 80’s never existed.

Thus I made a mental note for future purchases: to check out products myself instead of relying on others who might be slow readers or something. And I did, sort of. More on this next time…

Philips MCM393 Micro Hi-Fi System with USB Direct Playback

Philips MCM393 Micro Hi-Fi System with USB Direct playback
I’ve recently bought the Philips MCM393 Micro Hi-Fi System with USB Direct playback. My father is not so well so I planned on ripping all his CDs as mp3 to an external USB HDD so he’d have access to all his songs using the remote eliminating the need of getting up from his chair and switching CDs. Or so I thought.

As it turns out the device is limited by a serious flaw:

500 songs max!

Any song above this limit isn’t listed and therefore not playable. There was NO mention of this

  • in the retail chain’s flyer that initially caught my attention
  • on the product website at philips.de
  • at the retail store where I bought it
  • on the product’s wrapping

It is however mentioned on page 19 of the manual albeit not too specific:

  • Number of albums/folders: maximum 99
  • Number of tracks/titles: maximum 500

When I first read this after setting up the system (I usually don’t read any manuals prior to purchase) I thought it meant 99 folders with 500 songs each but sadly I was mistaken. While I wasn’t exactly planning on hooking up a 500 GB drive with tens of thousands of songs to it, I wasn’t expecting my cheap 2 GB USB stick filled with Audiobooks on 64 kbit/s to exceed any limit whatsoever. Certainly not after all the fuss Philips made on having a device with USB Direct playback like the prominently placed USB slot which also glows when selected as source.

Since I’m so used to companies selling hardware that never even left the beta stage of development I hoped it might be fixed by applying a firmware update. So I contacted Philips support which due to their staggering incompetence resulted in a to and fro of mails I’m reproducing here in summary:

Me:
I’ve just realized there’s a limit on songs playable by this system which is easily exceeded by my cheap 2 GB USB stick filled with Audiobooks on 64 kbit/s. Is there a firmware update to bypass this limit?

Philips:
You asked about a firmware update, there’s non available right now. Please explain what seems to be the problem (this mail has a full quote of what I’ve written above so what they are asking of me is already in there!).

Me:
Like I said in my first mail, I can only play 500 songs which wasn’t mentioned anywhere on the product’s website or wrapping. What am I supposed to do with a device that’s seriously limited?

Philips:
This microsystem is designed for home users/end users and therefore not equipped to process large amounts of data from HDDs.

Me:
So why isn’t this mentioned anywhere and why such a fuss over an USB slot?

Philips:
You can use an USB stick with your system (followed by a large quote on external sources from the manual, which wrongly mentions a limit of 1000 songs).

Me:
If you insist on quoting from a manual that I do own myself please use the correct one. This system plays _500_ songs max which is easily exceeded by cheap USB sticks.

Philips:
The system has an USB slot which allows USB sticks with 500 songs max which is within model specs as mentioned in the manual. If you’re not satisfied with your product please contact your retailer for a replacement or return.

Me:
I did. The retailer doesn’t care either so I’m stuck with it. Of course I won’t buy there nor from Philips in the future.

Philips:
We’re sorry about your decision but still advise you to inform yourself next time prior to purchase.

So there you have it, the flaw isn’t a flaw but a feature! Though I was clear on it from the moment they said there’d be no firmware updates I still engaged in this discussion just to see how Philips would try to weasel their way out of it. And this is the kicker: they don’t! It’s my fault I didn’t anticipate this kind of limitation and I should have informed myself better in advance! Way to go!

The question remains to be answered though: why knowingly produce such a limited device? Of course you can’t foresee all possible devices out there that come with an USB connector but by the time of their product’s inital release 8 or 16 GB USB sticks were affordable not to mention cheap and capatious HDDs. And seriously, how much cents did Philips save by using a chip with such a puny amount of RAM?

Philips MCM 393 – The new classic… NOT!

What is Tech Flaws all about?

Over the past years I’ve become increasingly tired with all the stupid and pointless limitations imposed on users by poor and incompetent design of consumer electronics. I’m not even talking about evil and devious schemes like vendor lock-in or planned obsolence. I’m talking about the little annoyances and flaws that make using a product the way it was supposedly designed for so tedious and counter intuitive.

For example, there’s certainly room left for debate whether the buttons of an internal PC DVD-ROM drive should be placed on the left or right sight depending on where most users usually place their PCs under their desks but it goes without saying that it should be placed above the tray instead of under.

While a lot of indicators might hint at a greater scheme – just take the odd abundance of devices with standby power instead of real off switches – I’d rather say the majority of tech flaws are caused by incompetence and greed which result in premature products being rushed to the market.

The idea that consumers fancy new devices now now now instead of well thought out products seems rather bewildering to me and I just won’t accept ‘costdown’ as reason for all the blunders out there. Corporations often seem to cut corners by putting all their money into advertising instead of having their prodcuts tested thoroughly by someone qualified to do so.

By qualified I’m speaking of an engineer’s 12 year old daughter who is more tech savvy than most adults these days anyway and why not let her play around with the new DVD player at home first to see what she comes up with in terms of usability? And even if there’s no money for kaizen, how hard can it be to go by best practice?

At the end of the day I find myself with a huge number of devices all of which have that little something annyoing about them. In my discussions with friends I’ve been frequently told to “lighten up, dude” which actually is what I’m doing by writing this blog instead of just putting up with it and throwing the junk out of the window!